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Freywillig-Auffgesprungener Granat-Apffel, Deß Christlichen Samaritans, Oder: Auß Christlicher Lieb deß Nächsten eröffnete Gehaimbnuß, Viler vortrefflichen, sonders bewährten Mitteln, und Wunder-heylsamen Artzneyen, wider unterschiedliche Zuständ und Ubel deß menschlichen Leibs und Lebens : Welche mit sonderbahrem Fleiß, und auff das Heyl des Nächsten allzeit nachdencklicher Sorg, auß viler Artzney-Erfahrner, und berühmter Leib-Arzten, oder Medicin-Doctorn lang gepflogener Erfahrenheit
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115
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WbeTtuud/ nimbgrob gehackte Mandl 4-Loth/und lang geschnittene Ci«tromschckller/ auch Mnscatblühe und Mehl so vil/ daß ein dünnes Taiglwird/ darnach nichts mehr gerührt/und auffOblat gelegt / mit Mandel be,steckt und dachen/ oben mehr Glut als unten.

509. Mujquenrer,NroV.H^Imb i. halb Pfund Honig/ selbiges schön gelckutert/ Nckgerl/ Zimmet /^ ^Imber/ Pfeffer/ Coriander / jedes i. Loth/ 2. Muskatnuß/ und von 2.Lemoni die Schäller/ dist Stuck alle groblecht geschnitten/ und in das war-me Honig gethan / und ein wenig mit dem Gewürtz sieden lassen / darnachnimo Bach-Mehl/thue es unter das Honig und Gewürtz/ mach ein festen^aig an/ rnöt ihn wohl ab/ leg ihn in ein Dorten- Pfannen / laß ihn z. oder4- Stund dachen/ oben mehr Glut als unten.

f io. Gerpste Mandel.y>Imb 1. Mandl in ein Messinges Beck setz auffs Feuer/laß rösten/biß sie^ ^gantz dun und hart werden/man muß es allzeit umbwenden/daß sie sichnicht verbrennen/ schütt selbige auffein saubers Tuch / wische sie ab / daßkein Staub darauffbleibt/ nimbz.Virting Zucker in ein Beck/ gießeinhalb Seit! Wasser daran/laß ihn sieden biß er wol schwimmet / thue die ge-rösten Mandel hinein / laß mit dem Zucker «ol rösten/ biß er sich wol an dieMandel legt/ als ob sie candirt seyn/ also seynd sie fertig,sii. Hhetwa»

wanwill/ von Mandel/ oder pisiayi, Taiy.<<>Imb geflossene Mandl ein halb Pfund / auch so vil gefahren Zucker/<"< ^mmb darron ein Vierting Zucker unter die Mandel/ und in einem Beckabtrücknet/ alsdan nimb den andern Zucker zum trückern/und ausmachen/auchew abgerlopffte Ayrklar darunter/und damit abgemacht / man machtdenTaigmitSpenat/man muß schönSpenatnehmen/ und lassen sieden/alsdan daselbige Wasser hinweg gegossen / und in frisches Wasser gelegt /und außgebalgt/ und unter die Mandel geflossen/ nicht gar zu vil/ daß rech-te Färb hat/uuten und oben ein Eyß/ und dachen/ auch oben mehr Glutals unten.

si2. väyl zumachen.y>Imb ein Pfund Zucker/ein Pfund schönes Mehl/ Zimmet 2. Loth/ Nck-^^gerlein Loth/von 3.3<monidie Schäller/dises alles untereinander ge-than/darnach schlag 6. frische Avr daran/und arbeits ab/ doch nicht gar zufest/mache Kugerl darauß/legs auffein Blech/so zuvor mit Wachs bestri-chen/aber wieder mit einem Tuch sauber abgewischt ist / bachs fein braun«b/ so stvnd sie fertig und gut.

PZ

5'3.