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Freywillig-Auffgesprungener Granat-Apffel, Deß Christlichen Samaritans, Oder: Auß Christlicher Lieb deß Nächsten eröffnete Gehaimbnuß, Viler vortrefflichen, sonders bewährten Mitteln, und Wunder-heylsamen Artzneyen, wider unterschiedliche Zuständ und Ubel deß menschlichen Leibs und Lebens : Welche mit sonderbahrem Fleiß, und auff das Heyl des Nächsten allzeit nachdencklicher Sorg, auß viler Artzney-Erfahrner, und berühmter Leib-Arzten, oder Medicin-Doctorn lang gepflogener Erfahrenheit
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RochzBuch.

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Zucker sieden in voriger Prob darüber giesten / in erstehender Wärme / dißsoll man so lang treiben / biß dick genug candirt / man soll jeden Zucker nurzweymahl brauchen/ man tan den überblibenen Zuck« zu andern Sachenbrauchen.

45;. Wie man das Confe cr weiß und kraust überziehen soll.c?>En Zimmer muß man langlecht schneiden/ deßgleichen dieImber und^ Pomerantschen-Schaalen / die Nägerl muß man zuvor über Nacht inWass r weichen / und mit einem scharffen Messer voneinander schneiden /den Coriander muß man zuvorüberNacht m ein Wein»Esslg paitzen / undwieder wohl trücknen/man muß aber jegliches besonder überziehen/ darnachsoll man nehmen aujf ein Viertelpfund Specerey/ ein Pfund schön Canari-Zucker/ denselben clarificiren und sieden / biß er gleich zwischen den Fingernschlipsterig wird/und sich ein wenig ziecht/die Specerey soll man inConsect-Kestel thun/ und über den Ofen hencken/und dem Zucker auffeinem Neben«Kohl« Feuer behalten/ daß er warm bleibt/aber nicht siedet/ die Specerey indem Kessel soll man ein wenig warm machen / und deß geläutertens Zuckersungefehr ein halben Löffel voll / durch das darzu gehörige Tra'chterl darauffgiessen/das Trächterl muß über den Kesselauffgemachtseyn /also /daßvomersten Guß wohl überall naß wird / darnach in Kesserl abtrocknen/ hernachsoll man etlich mahl giessen/und wieder adtrücknen/darnach sollmansauffein gefütertesSübi thun/und in einen warmenZimmer stehen lassen/2, oder). Tag; darnach soll man wieder nehmen / ein halb Pfund schön Canari-Zucker zum sieden / wie zum ersten / die Specerey im Kestel ein wenig warmlassen werden/und den vierdten Theil in den darzu gehörigen Trachter gies-sen/ und sein dünn auß den Trachter lauffen lassen/ und geschwind umb,werffem fein gemach abtrückern; es darft nicht sehr naß seyn/ nur gleich dasüber und über gewürtzt; wann man nun meynet / es seye kraußlet genug /darffman ihn den Zucker nicht gar nehmen/ ist es aber nicht krauß genug/ sonimbt man mehr Zucker / man solls zum letzten ein gantze halbe Stund ab-trückern/ und in der Wärme behalten.

454. den Zucker-Pittar zu machen.AU demZucker-Pinat muß man kein harten Zucker nehmen / er W siche' nicht gern ziehen/ wird bald hart; Man soll nehmen ein Pfund weiß CosnonvMehl / oder sonsten weichen Zucker / daran soll man giesien anderthalbMaß fließend Wasser/ und ob einem Kohl-Feuer sieden lassen/darnach solleman zur Hand haben zwey runde Höltzl eines Finger dick nnd lang/ die solleman legeninein Häserlkaltes Master/ wann nur der Zuckerdicklet wird/solle man der Höltzl eines darunter drucken/ und alsobald ins kalte Wasserwerffen/über ein kleineWeil soll mans wider herauß thun/wann der Zuckergar hart daran ist/ so soll man das Höltzl ins Maul nehmen/ und den Zucker

n 3 mit