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Freywillig-Auffgesprungener Granat-Apffel, Deß Christlichen Samaritans, Oder: Auß Christlicher Lieb deß Nächsten eröffnete Gehaimbnuß, Viler vortrefflichen, sonders bewährten Mitteln, und Wunder-heylsamen Artzneyen, wider unterschiedliche Zuständ und Ubel deß menschlichen Leibs und Lebens : Welche mit sonderbahrem Fleiß, und auff das Heyl des Nächsten allzeit nachdencklicher Sorg, auß viler Artzney-Erfahrner, und berühmter Leib-Arzten, oder Medicin-Doctorn lang gepflogener Erfahrenheit
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Koch-Buch.

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448. Ochsen-Zungen/ ganyeGanyundSckrremene Hammenelnzupaiyen/daß schon rHch werden.H^Nmb rothe Ronruben/ Weinschärling/ sied die Ronruben/schäl sie/und^ ^ schneide sie Schnittlweiß/ die Weinschärling stoß gar klein/ nimb gutenEssig und Saltz / und so offt ein Leg deß obbemeldten Fleisch / daß man ein-paitzen will/so offt Saltz/rothe Rüben und Weinschärling darauss/und feinUllt einem Pfriem zerstochen die Hammen / Zungen oder Gäntz / ehe manseinpaitzt/ wol das Saltz hinein geriben/und wohl geschwärt/und offt umbge»kehrt/ daß die obbemelbte Säure sein darüber gehet/ im Sommer ein tut),les Ol th/ im Winter aber in der Wärme/daß das Saltz wohl hinein gehet/3. oder 4. Wochen stehen lassen / und hernach in Rauch gehenckt / mit Cro-nabcth-Holtz ofttgerauchett/ und fein vermacht / daß der Rauch wohl dar«bey bleibet/und schön roth werden.

lon allerhand ^ancktten und eingemach-ten Sachen.

449. Wie man Zucker lsureen soll.

^Uft ein Pfund Zucker/nimb ein halbSeitl Wasser, thue beydes zusam-men in em Pfann /laß auffeinem Kohl-Feuer zergehen/und wann esanfängt zu sieden/so thue das Weiß von einem Ay/ das zuvor wohl zer-klopft! sey/ daran/ laß miteinander sieden, seime das Unsaubere fieistig her-ab/ sambt dem Ar/ und laß den Zucker noch ein Weil sieden/ biß dasWasser säst eingesotten ist.

452. HFmgzu läurern/und Fruckr einzumachen.^Imbem gut Theil Honig/ setze ihn austs Feuer/ in einem Messingen^ Kestel oder Pfannen/ die man zum einmachen braucht/ seime es alle»weil fieissig ab/ rühre es umb damit es nicht anbrennt/wilst du wisten/wanndasHönig genug gesotten/so nimb ein ganßHüne^Ayr/thuc es in das Ho-nig/ fallt es zu Boden/ so ist es nicht genug ge/otten/ schwimmet es aber/ so.ist das Honig gerecht vor die Frucht. Nimb die Frücht / welche du wilsteinmachen/ schal? sie/ etliche muß man zuvor sieden / als Aepstcl und Biern /und was dergleichen ist/die andere als Weirel/Kirschen und der Art!)/ durftman zuvor nicht sieden/welche man zuvor sieden last/muß man wol abtrück-nen lassen auffeinem Süb/ und darnach in dem «Honig sieden lassen/ undohne Unterlaß abgeseimbt. Wilst du wissen / wann es genug gesotten / sonimb ein zinuen H<wer, laß etlicheTropffen daraufffallen/halte das Dälleraussdle Gelten/ ist es/ daß die Tropften feststehen bleiben/und nicht abnnlnen/ so ists aenuq ael'otl en/ wo nicht so laß es langer sieden/auffdlse Weißlanst du allerley Frücht in Honig einmachen.

n » 451. Wie

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