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Freywillig-Auffgesprungener Granat-Apffel, Deß Christlichen Samaritans, Oder: Auß Christlicher Lieb deß Nächsten eröffnete Gehaimbnuß, Viler vortrefflichen, sonders bewährten Mitteln, und Wunder-heylsamen Artzneyen, wider unterschiedliche Zuständ und Ubel deß menschlichen Leibs und Lebens : Welche mit sonderbahrem Fleiß, und auff das Heyl des Nächsten allzeit nachdencklicher Sorg, auß viler Artzney-Erfahrner, und berühmter Leib-Arzten, oder Medicin-Doctorn lang gepflogener Erfahrenheit
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81
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Roch-Buch.

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z?8. Hechren in Mandel,Rren.

^I'ed den Hechten heiß ab/ und mach folgendes Süppel darüber: Nimb^ ein halben Vierting Mandel / schwölls/und stoß in einem Mörser/ reibKren/ daß er ein wenig vorschlage/ rührs mit E stig ab/ brenns auch ein we,nig ein/ rühr alsdannMilchram daran/biß es süß genug ist/thue auchBut,tcr und Pfeffer darein / laß sieden i und richts über den Hechten an.

379. Hechren im Banm-OeK^Chüp ein Hechten / und sied selbigen/ sambt dem geputzten Magen und^^ Leber/ im Essig mit Roßmarin undLorberblatter / wann er gesotten /schütt die Suppen hinweg/ leg den Hechten in ein Schüssel/ thue Butterdaran/ leg die gesottene Lorber-Blätter darzu / Pfeffer und Muscatblühe /den Magen und Leber schneid langlecht/leg darzu überbrennte Lemonischäl»ler / druck (nachdem der Hechten groß ist) von einem oder zwey Lemoniden Saffl darüber/laß ihn sieden/ ehe du thnauffdie Taffel gibst / schüttein oder zwey Löffel voll Baum-Oel darüber/und laß ihn Wiederumbeinwenig sieden.

z8o. Auß einem Heckrendreyerle'? Speifett zu machen/daßder Fisib dannoch gany bleibt.^Altz erstlich den Hechten wol ein/mmb ein Tuch/ netz es mit heissen Essig^-^ oder Wem / schlags umb das wittere Theil deß Fisch / leg ihn auff einRost / mach das Tuch alleweil mit heissen Essig oder Wem naß / den vor-dem Theil begießmitSchmaltz/ und bespreng ihnmitArbes-Mehl/denhintern Theil aber bestreich mitOeloder Butter/ und brat ihn/ bißeraesnugist.

z 81. EinHecheen auffUnFarisch.^U magst den Hechten schuppen oder nicht / wie du selbst wilst / siede ihn^ im Wein-Esiig / oder Wasser/ sa«'tz wohl darein/ nimb ein guten Theilin Wasser gesoltenen Fwiffel/ zwinge sie durch/ daß es wird/ wie ein Muß;darnach seyhe die erste Brühe von dem Fisch ab / und giesse die durchtribeneHwiffel daran / gewürtz mit Pfeffer und Sassran/ und gieß über ein gebähtBrod.

z 8 3. Hechren in Sardellen-Suppen.^Chüpe den Hechten/ und schneide ihn in Stücke!/ siede ibu ab in Essig /^-^ und mache von Sardellen ein Suppen darüber / ist sehr gut.

z8?. Heckren in Rumel Suly.«WAu soll einen grol7e>. Hechten om Bauch auffmachen / aber nicht <pal-"^ ten / und grosse St!>ck darauß machen / und ftln blau absieden / dochnicht gar an die statt/ und behalten/ darnach soll man nehmen den schönstenund besten Wein/ und auft 4 Muß/;. Loth srisckeHause^.blattern nehmen/dieselbe sauber waschen/ und klein schneiden/ und in dem Wem weichen und

l 2 sieden