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Aryne^Buch.
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^° 62. Ein gute Faisten/so im Kindbech/ und zu allenZeitm/in einer Suppen gut zu gebrauchen/dann es gewaltig i
außheylet/ und gut zu der Mutter ist.Mlich nimb s. oder 6. Blcktl Melissen/ darzu so vil Muscatblühe / 'als ein Groschen außtragt/ auch eine Lorber / dise Stuck schneide -klein / nimb von einer gar faisten Hennen die Faisten bey demStoß/ so man die 2. Schnotzen heist / schneids auch klein darzu / laß aüffeiner kleinen Glut in einem silbernen oder messingen Geschir: gemachtzergehen/wann es schon gantz zergangen/ und dise z.Stuck wohl unterdie Faisten vermischt seyn/ so balgs durch ein gantz subtiles Tüchl / in einMelissen-Wasser/dessen muß seyn 6. Löffel voll/ wann es darinnen startist/ so fasse es herauß in ein Schällerl / und drucke das Wasser darvon /beHalts in einem Glaßl/an einem kühlen Orth/ sodan nimb alle änderteTag in einer Fleisch-Suppen von einem halben Seitlem Haselnuß groß/die Faisten kan man von 4- Hennen machen / dann sie last sich auff 4»Wochen behalten.
N° 6). Wann eineFrau in Kindelbethen grosse
Hitz hat.^An mmbt Hanff-Kerner / laß ein wenig schwöllen / stoß sie/ dar-nach siede ein frisches Wasser/ laß abkühlen/ druck den Hanffdar--mit durch mit Saffran/ daß ein wenig lablecht werde / zu Mittagoder Nachts getruncken/ wann die Hitz sehr groß ist.
N° 64. Wann es eine Frau in MMbechen sehr
schneidet unb reiffet.UImbChamiUen/ was man zwischen?. Fingern fassen kan / und einwenig Kimel / sieds in einer ungesaltzencn Suppen / brauchs z.mahl nacheinander/ allzeit ein SchaUerl voll/ und entzwischen1. Stund gerastet/ ist gewiß gut.
N° 65. Wann die Reinigung nicht gehen will
5 An nimbt Hanff/ sauber gewaschen / so vorhero sauber geklaubt/sied ihn in einer ungesaltzenenSuppen/biß der Hanffauffspringt/und die Suppen weiß wird/ laß im Tag 3. mahl trincken / wannaber ein Hitz darbey ist/ so gib 3. Messerspltz gebrentes Hirschhorn innachfolgenden Wässern; wilden Hanff- weiß Lilien - Melissen-Polley-oder gelben Veigl-Wasser / durcheinander gemischt / laß einen gutenTruuck thun/ das kan man öffter brauchen/ so lang es die Noth ist.
N° 66.