AerMV-Nuch.
denkan/ wann sie gesotten/ druckt mans wohl auß/ und legt eins umbdas ander an bemeldttn Orthauff/ so warm als mans leydenkan/istbewährt.
^° 57. Wann einer Frauen im KindwGebabren durch
starckes Helften der Leibverschwüllt.
HGIede weiße Rüben in Wasser/ und laß den Dampffin Leib / kan sie<^W nicht auffseyn/so tuncke einen Schwamm ein/und halte ihn vorden Leib/ und fein mit gelben Veigl - Oel gesalbet / dieweil sie inder Arbeit ist.
N- 58. Für die Ohnmachten der Gebährenden.
MXImb Weinrautten-Vlcktter/zerriben/ die Pulß darmit gestrichen/M^ auch in ein Tüchl gebunden/ und vor die 3?asen gehalten.
5l° 59. Wann ein Frau in-oder nach der Geburt
schwach ist.Mftlich nimb einen Löffel voll schwartzes Kirschen - Wasser / 2. Lös-' fel voll Melissen-Wasser/ 3. Löffel voll Voragi-Wasser/ vermisches zusammen/gibs der Frauen zu trincken / man kan auch in diftngemischten Wassern der Frauen em Edelgestem.Pulver eingeben/ in-undnach der Geburt3. Messerspitz/man kan auch auffgelöste Perl ein Messer-spitz darzuthun/ eßender sie noch ist niderkommen / wann sie nach derNiderkulMOwach wlire/Zibt manche?. Me/see/piß Edclgestein-Pul-ver in distn Waffern ein/ zu Verhütung der Hiß/ man kan das Melissen-Wasser außlassen/ wann man sich einer Hitz besuchtet-
^s° 60. Ein Pinckerl M Labnuß zum Riechen.
MI An nimbt geschabene Petersil-Wurtzen / geribene Muscatnuß /zer-8W schnitte Gewürtz-Nägel / und Zitwer truckener / oder in Zimmet-Wasser genetzt/zum Riechen gegeben / das Pinckerl kan man imNideekommen schmecken/ und in Kindbethen / man muß machen / wannman kranckzum Kind wird.
N° 61. Für dieNachweheder Kindbetherin.
M nimbt wildes Hanneff-PolleyMelissen- Wasser / eines so viel' als deß andern/zusammen gemischt/ und lablecht der Kindlbe-therin 2. oder 3. Löffel voll eingeben / so lang biß die Nachwehe»ergehen/es hilfft.
Hh N° 61.