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Freywillig-Auffgesprungener Granat-Apffel, Deß Christlichen Samaritans, Oder: Auß Christlicher Lieb deß Nächsten eröffnete Gehaimbnuß, Viler vortrefflichen, sonders bewährten Mitteln, und Wunder-heylsamen Artzneyen, wider unterschiedliche Zuständ und Ubel deß menschlichen Leibs und Lebens : Welche mit sonderbahrem Fleiß, und auff das Heyl des Nächsten allzeit nachdencklicher Sorg, auß viler Artzney-Erfahrner, und berühmter Leib-Arzten, oder Medicin-Doctorn lang gepflogener Erfahrenheit
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^° 43. Für dieNach- Geburt.

^N Ichene Mistl 2. grosse Messerspitz voll genommen / und gib es in ».

Wß oder 3. Löffel voll weiß Lilien- Wasser ein-

^° 44. Item auch in der hohen Noth.

Inen Pfenning schwär weissen Agstein/ inErdbör- oderPolley-Wasser eingenommen.

45. Ein anders.

Tem/ mach von Hanneff l Kern eine Milch mit frischen Brunnm-Wasser/ und laß die Frau einen guten Trunck darvon thun.

46. Für die Nach Geburt.

RMchmmbt man Reb-oder Haßl- Hüner- Mckgerl/maches zuPulver/wann man ein Messerstich Magerl/ so nimbt man 2. Mes-serspitz Zucker/ treib es mit Pollen / oder weiß Lilien, Wasser ab /undtrinckes.

N° 47. Wann das Bürtlangewachsen ist/fort

zu treiben.'' Imb Myrchen/ stoß klein,sied es in Brantwein / daß wie ein Kschlwird/ auff ein Tüchl gestrichen/ und warmer auff das Creutz undReyhen gelegt/ es hilfft gewiß mit der HülffGottes.

48. Wann das Bürtl nicht gehen will.

O soll man dem Weiö einen Haascn- Balg sür den Leib halten / ^HM es.

49- Ein anders.

Tem/eineZün-SchlMin Wasser warm gemacht/ der Frau auffden Bauch gelegt.

50. Wann eine Frau der Nachgeburt nicht tan

entlediget werden.Rstlich nimb Saturep/ sied es in Wasser dünste die Frau darüber/so kombtzur Hand dieNachgeburt/dürrer ist es auch gut/die Cha-willen seynd auch darzu dienlich/ also gebraucht für das unrechteBurtl/wann es einer Frauen fürkomt/und so man ihr nicht hilfft/so mußsie es ihr Lebenlang haben/ nimb also Baumöl und Wein / eines sovilals deß andern/sied es wohl/ nimb hernach ein zweysaches Tüchl/ netz

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