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Freywillig-Auffgesprungener Granat-Apffel, Deß Christlichen Samaritans, Oder: Auß Christlicher Lieb deß Nächsten eröffnete Gehaimbnuß, Viler vortrefflichen, sonders bewährten Mitteln, und Wunder-heylsamen Artzneyen, wider unterschiedliche Zuständ und Ubel deß menschlichen Leibs und Lebens : Welche mit sonderbahrem Fleiß, und auff das Heyl des Nächsten allzeit nachdencklicher Sorg, auß viler Artzney-Erfahrner, und berühmter Leib-Arzten, oder Medicin-Doctorn lang gepflogener Erfahrenheit
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179
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14. Eine gute Blutstellung.

An nimbt Pfaben-Füß/dÜ! Schwamm/ und legt esauffdieWunden.

15. Ein anders.

^Imb vc)Ium^rmenum,und Haasen-Haar/ die weisst unter dem" Bauch/und von dem Schwmffel/ mische es mir Ayrclar zu einerdicken ötalia, und legs auffdie Wunden. Wann man aber disesnicht also gleich haben kan/ so nimbt man ein leinenes Tüchl / und ver-brennt es ob einem Liecht zu einem Zunder/ löscht es ab/ und legt es in dieWunden/ und verbindet es.

N' 16. Hefft-Pstaster.

An nimbt gesottenes Pech ein halb Pfund/Terpentin 4. Loth / laßes miteinander zergehen/ und gieß es in einen Tügl/ wann manSbrauchen will/ so giest man siedheiß Wasser darauff/ und streicht

esauff/brauchts.

Item: Die 'lerraZigillHta. toi. 128. Num. 2).

rand-Udschung.

I. E/tt gutes Tranck vor den kalten Brand.

M nimbt ein Maß Sauerkraut - Wasser/ Hauß - Wurß 8. Loth/Saffran l. Loth/ 2. Loth Krebs-Augen/ Essig ein Maß. DiserStuck Gebrauch :Nemblichen/wann einer geschossen / verwun-det/ oder sonst beschädiget wird /zu welchem Schaden der kalte Brandschlagt: sollman erstlich das Sauerkraut-Wasser/ durch ein saubersTüchl sephen/ die Haußwurtzen darein legen/ 4. Stund stehen lassen/fol-gends den EM darein giessen/ den Safft klein reiben / die Krebs - Augenstossen/ und in obgemeldte Materi gethan / laß solches auff ein halbenTheil einsieden/ hernach dem Patienten;. Trunck darvon geben/ den er-stenAbend wann er nichts mehr tsset/oder trincket/ den andern Tag 2.Stund vor dem Essen/ den driten Trunck denselben Abend/ wie den er-sten ; mit Essen und Trincken soll er sich massig halten / und nichts vonGewürtz, oder was hitzig ist/ gebrauchen.

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n» 2.