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Freywillig-Auffgesprungener Granat-Apffel, Deß Christlichen Samaritans, Oder: Auß Christlicher Lieb deß Nächsten eröffnete Gehaimbnuß, Viler vortrefflichen, sonders bewährten Mitteln, und Wunder-heylsamen Artzneyen, wider unterschiedliche Zuständ und Ubel deß menschlichen Leibs und Lebens : Welche mit sonderbahrem Fleiß, und auff das Heyl des Nächsten allzeit nachdencklicher Sorg, auß viler Artzney-Erfahrner, und berühmter Leib-Arzten, oder Medicin-Doctorn lang gepflogener Erfahrenheit
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178
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Aryney-Vuck.

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5. Ein andere bewahrte Blutstellung.

M May / oder zwischen denen FrauewTckgen/nimb grüne Teich<Frosch/ thue sie in ein glasirten Hafen / setz selbe in ein Bach-Osen/laß dörren/ und zu Pulver werden/ es seye der Mensch verwundetwo er wolle/ das Pulver ein wenig in die Wunden gestrephet.

N° 6. - Ein anders.

Tem- Nimb Muß von einem Todten-Kopff/ alsbald man es indie Wunden thut / und in der Hand erwa'rmet / so ist das Blutgestillet.

7. Ein anders.

Tem: Man schneide einen Fleck auß einem Filtzhut/ und lege ihnauffdasBlut.

8. Ein anders.

Tem: Nimb die rothe Blumen/so im Korn wachsen / mit Krautund allen zu Pulver gebrennt/ in die Wunden gestreuet.

9. Ein anders.

An nehme Sau-Koth/ so frisch ist/ pulvere es / und streue es in dieWunden.

i o. Ein anders.

Tem: NimbAyrschaalen/ darauß HünlsepndgeMen/ «jerstoßzuPulver/ thue es in die Wunden/ die nicht wollen austhoren zu blü<ten/ so stehets von Stund an.

11. Ein anders.

An nimbt Allant-Wurtzen/ legts unter die Zungen/ stillet dasBlut.

12. Ein anders.

Tem: Singrün-Kraut/ die Gipffel oben / unter die Zungen / überdas Gea'der gelegt/ biß es verstellet.

13. Ein anders.

Leine rothe Brenn-Nessel/ und Genßrich durcheinander geflossengar wohl/ und leg es auffdie Wunden.

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