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Freywillig-Auffgesprungener Granat-Apffel, Deß Christlichen Samaritans, Oder: Auß Christlicher Lieb deß Nächsten eröffnete Gehaimbnuß, Viler vortrefflichen, sonders bewährten Mitteln, und Wunder-heylsamen Artzneyen, wider unterschiedliche Zuständ und Ubel deß menschlichen Leibs und Lebens : Welche mit sonderbahrem Fleiß, und auff das Heyl des Nächsten allzeit nachdencklicher Sorg, auß viler Artzney-Erfahrner, und berühmter Leib-Arzten, oder Medicin-Doctorn lang gepflogener Erfahrenheit
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159
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Arynep'Blich.

is9

Mür das Mnchmen am Weib.

In dem Abnehmen muß man sich hinen vor gar;u harten und unsverdaulichen Speisen / als gar zu starck gesalyen / eingesalye-nen und gerauchten Fleisch und Fischen / wie auch von lLssig /und hirzigen Sachen; Von dem wein muß man sich gHnylichenthalten / darvor kühlendes Tranck / als gesottene Wasserbrauchen.

i. Ein gewisse Suppen vor die magern Leuth.

j An nehme wohl außgeputzt Frosch 8. Loth / Krebs - Schweiffei 6.Loth/Schildkrotten-Flelsch4- Loth/frischen Spcck 2. Loth / sau-bere Gersten 2. Loth / Petersil-Kerbel-und Salve-Kraut/ allefrisch/ jedes 1. Huintl/ laß dise Stuck in 8. Seitlguter Capauner-Sup-«pen biß auffden halben Theil einsieden /hernach durch eine Preß außge-druckt/ saltz es ein wenig/ und gibs ein gantzes Monath.

N° 2. Wie man die Suppen vor das Abnehmen

machen soll.

^Imb Kürbes-Melaun-Cucumern- Kern/lo'sediseauß den Schäl-6 lern/von zedcn,. halb Qumtl/Zürber-Nüsscl/ und Pistatzi/ jedes1. Huint 11. Mandel-Kern / stoß alles gar klein untereinander /gieß alsdan eine gar Heisse Suppen von einer Hennen 1. Seitl dararuff/druck es durch ein Z'uch/daß die Kra/ft al/eherauß kombt/ trinck früheden halben Theil warmer aussemmahl auß/schiassa. Stund wieder dnr-ouff/ alle andere Tckg muß man es frisch machen/ sonst wird die Suppensauer in der Hitz. Je langer man es braucht/ je besser ist es.

N° 3. Ein andere Suppen für das Abnehmen.

lImb frische Kräuter/ Andivi/Saurampffer/Pimpernell/ Kerbl-' Kraut/jedes 1. Hand voll/ koch es in anderthalb Maß Suppen /welche Suppen auß Kalbfleisch / und von einer Hennen gesottenist/laß mit den Kräutern sieden/biß sich 1. Seitl hat eingesotten,/ undnM s.Seitlüberbliben/alsdan thue noch darzMein gehackten Salve/Pctersll/Ottermenig oder Leber-Kraut/von jedMUvil als man zwischen2. Fingern fassen kau / Speck 2. Loth/ Seine! - Schmollen 1. Hand voll/Saltz so vilgenug/ laß es wiederumb sieden/MMSeitl verbleiben/vondisem nimbt man ein halb Seitl mit einem jlWen Ayr - Dotter wannman will/macht mans sauer mit PomerantWn-oder Lemom-Safft/das trittst man alle Morgen/ oder wann es beliebet,.

N°4-