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Freywillig-Auffgesprungener Granat-Apffel, Deß Christlichen Samaritans, Oder: Auß Christlicher Lieb deß Nächsten eröffnete Gehaimbnuß, Viler vortrefflichen, sonders bewährten Mitteln, und Wunder-heylsamen Artzneyen, wider unterschiedliche Zuständ und Ubel deß menschlichen Leibs und Lebens : Welche mit sonderbahrem Fleiß, und auff das Heyl des Nächsten allzeit nachdencklicher Sorg, auß viler Artzney-Erfahrner, und berühmter Leib-Arzten, oder Medicin-Doctorn lang gepflogener Erfahrenheit
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121
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Aryne^Vuch.

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gantz klar und lauter darvon wird/ nach disem trücknet man es und reibtes zu Pulver/ so wird es gantz weiß.

N° 13. DieWolffsMilch-Wurtzelzu prXpÄliren.

«z^,Ist Wurtzen muß in einen scharffenEssig;.Tag und Nacht ein<M^ gepaitzt ligen/ darnach getrücknet / und zu Pulver geflossen / dar-von zu 25. Gran/ ja auss zo.Grcm den Stärckern einzugeben ineinerSuppen/ purggieret stattlich/ istzuverstehen/ dieLeuthsosichleicht brechen.

>5° 14. Wie man die Wurßel ValerianX zu den Augen

prcrpariren soll/ man nennet es auch Katzen-

AugemWurHen.

^An nehme im Frühling-oder Herbst - Zeit bist Wurßel/ laß solchein einem versperlten Zimcr etwas llberwelcken/hernach putzt mandie kleine Würtzlein sauber darvon / schneide solche in kleine lang-lechte Stuck/ thue sie in eine gläserne Flaschen/ schlage darumb ein Taig/darauß das rockene Brodtgebachen wird/und vermache die Flaschen/daß nichts mehr von der Flaschen zu sehen ist / alsdann stellet man solchein ein Bach-Ofen / last es <o lang stehen / als sonst ein außgebachenesBrodt zu stehen pflegt / wann dieser Taig mit der Flaschen erkaltet/ sonimbt man dee Flaschen herauß/ schüttet die Wurtzen auff ein saubersPapier/ lastsie in einem Zimmer wieder ein paar Tag stehen / daß sie et-was qetrucknet / und hebe sie hernach ausszum Gebrauch; Wann mandise Wurtzel brauchen will/ so nehme man ein wenig in ein Schüssel / undgieße darauffweisses Rosen-Wasser/ und so vil Augentrost-Wasser/ undlast es 18. oder 24. Stund in der lnnilion stehen/an einem warmen Orth/alsdan 6lcrire es durch ein Fließ-Papier / so wird ein liechtes / braunesWässerl darauß / das behalt in einem Glckßl / und netz die Augen mit einTüchelalleAbendundMorgends darmit/ es macht das Aug klar/bknimbt die Rothe undSchmertzen darauß/ und stärcket überauß die Au-gen; absonderlich wird das Wasser gebraucht zu den duncklen undschwachen Augen / die stattn Fluß / so darauff fallen / und die Augenschwächen/ist sehrt bewährt/und an vilen probirt/ die gar dunckle undschwache Augen gehabt haben/ so nicht viel in die Ferne sehen können / al-so gestärckt/ und das Aug geschärstt/daß sie ein scharffes Gesicht darvonhaben bekommen, krobacum.

Q N°i5.