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Wind im Bauch nicht empfindet / sonsten hin und wieder im Leib / darffman nichts anders schmieren als die Reyhe/ so ziehet es die Wind zu demrechten Außgcmg. probamm.
N° 31. Eine Salben vor die rothe Ruhr und
Durchbruch.^An nimbt von einem Hirschen auß allen vier Füssen/von unten bißzudemKnpe hinauff/das March so in den Röhren ist/ solchesthue in ein Glaß/darzu nimb eine kleine halb geschabene Muscat-nuß/ misch wohl untereinander / bind das Gla'ßl zu / und laß es an derSonnen eine Weil stehen/hernach behalt es zum Gebrauch. Wann derHirsch groß ist/kan man wohl eine gantze Muscatnuß darzu schaben-
N8. Wann ein Mensch die Ruhr/ oder Durchbruch hat/ sollma»ihm von diser Salben einen halben oder gantzen Eß-Lsffcl voll/ mehroder weniger / darnach ein Mensch alt und ftarck ist / in einer warmenSuppen eingeben/wann es auffeinmahl nicht gleich hilfft/ kan man esWer eingeben.
N'. 3 2. In der Ruhr für den Zwang eine Salben.
^An nimbt Himmelbrand/ breit Megrich / rothe Dorn / Genßrich /eines so vii aiS deß andern, Hirschen«Inzchlicht und BrandtSchmaltz/ darin ein Ayaebachen worden/obige Kräuter aeröst/die Salben vor den Zwang auff Pficksterl gestrichen / über den Aib ge<legt/ «nddarwltFe/'chmiert.
>l° )z. Vor das Auffligen.
^An nimbt 3.rohe Kälber-Füß/bacht es ganß braun in s. ViertlingSchmaltz / und wascht das Schmaltz mit Nachtschatten - Wasserauß/ mit diser Salben fthmiert man das auffgelegene Orth.
^ )^. Eine gute Salben vor diejenigen/so nicht
können niderkommen.'Imb auß einem Mertzen--Haasen die Feisten herauß/ thue es alsoroher in ein Glaß/undlaßes zergehen/ und behalt es zum Ge-brauch/ je älter das ist/ je besser ist es.NL. SoeinWelb nicht gebckhren kan/ streiche solchen auff einTüchieiner Hand breit auff/und legs dem Weib aufi die Lend wohl hinab/waödas Kind auch angewachsen ist/so ledigets ab/ und ist bewehrt.
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