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Freywillig-Auffgesprungener Granat-Apffel, Deß Christlichen Samaritans, Oder: Auß Christlicher Lieb deß Nächsten eröffnete Gehaimbnuß, Viler vortrefflichen, sonders bewährten Mitteln, und Wunder-heylsamen Artzneyen, wider unterschiedliche Zuständ und Ubel deß menschlichen Leibs und Lebens : Welche mit sonderbahrem Fleiß, und auff das Heyl des Nächsten allzeit nachdencklicher Sorg, auß viler Artzney-Erfahrner, und berühmter Leib-Arzten, oder Medicin-Doctorn lang gepflogener Erfahrenheit
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87
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Aryn<i-V«ch.

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Wind im Bauch nicht empfindet / sonsten hin und wieder im Leib / darffman nichts anders schmieren als die Reyhe/ so ziehet es die Wind zu demrechten Außgcmg. probamm.

N° 31. Eine Salben vor die rothe Ruhr und

Durchbruch.^An nimbt von einem Hirschen auß allen vier Füssen/von unten bißzudemKnpe hinauff/das March so in den Röhren ist/ solchesthue in ein Glaß/darzu nimb eine kleine halb geschabene Muscat-nuß/ misch wohl untereinander / bind das Gla'ßl zu / und laß es an derSonnen eine Weil stehen/hernach behalt es zum Gebrauch. Wann derHirsch groß ist/kan man wohl eine gantze Muscatnuß darzu schaben-

N8. Wann ein Mensch die Ruhr/ oder Durchbruch hat/ sollma»ihm von diser Salben einen halben oder gantzen-Lsffcl voll/ mehroder weniger / darnach ein Mensch alt und ftarck ist / in einer warmenSuppen eingeben/wann es auffeinmahl nicht gleich hilfft/ kan man esWer eingeben.

N'. 3 2. In der Ruhr für den Zwang eine Salben.

^An nimbt Himmelbrand/ breit Megrich / rothe Dorn / Genßrich /eines so vii aiS deß andern, Hirschen«Inzchlicht und BrandtSchmaltz/ darin ein Ayaebachen worden/obige Kräuter aeröst/die Salben vor den Zwang auff Pficksterl gestrichen / über den Aib ge<legt/ «nddarwltFe/'chmiert.

>l° )z. Vor das Auffligen.

^An nimbt 3.rohe Kälber-Füß/bacht es ganß braun in s. ViertlingSchmaltz / und wascht das Schmaltz mit Nachtschatten - Wasserauß/ mit diser Salben fthmiert man das auffgelegene Orth.

^ )^. Eine gute Salben vor diejenigen/so nicht

können niderkommen.'Imb auß einem Mertzen--Haasen die Feisten herauß/ thue es alsoroher in ein Glaß/undlaßes zergehen/ und behalt es zum Ge-brauch/ je älter das ist/ je besser ist es.NL. SoeinWelb nicht gebckhren kan/ streiche solchen auff einTüchieiner Hand breit auff/und legs dem Weib aufi die Lend wohl hinab/waödas Kind auch angewachsen ist/so ledigets ab/ und ist bewehrt.

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