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Verzeichniß
No. 59.
Ein Umschlag von dem Innwendiqen desBrodts, Chamillenblumen und Milch, wozu manSeife thut, so daß jeder Umschlag ein ^uentinSeife enthalte. Wann dieUmstaudederFrsuens.Personen die regelmäßige Besorgung ruckt ver-statten, die mit diesen Umschlägen verbunden ist,indem sie alle drey Stunden gewechselt werden
müssen,
scheinlich Kräfte ertheilt«, und niemand sckade«ie; und ich bin gegenwärtig, ungeachtet meinernatürlichen Abneigung gegen die Arzeneymitte! ausdem Geschlechte der Gifte, überzeugt, daß derSchierlings Ertrag, nach der Anweisung des HerrnStörk zubereitet, allemal ein unschuldiges,-!»»!, inmanchen Fällen ein specifisches Mittel sen, dasdurch kein anderes kann ersetzet werden, das manmit der vollkommensten Zuversicht verordnen muß,und dessen versäumter Gebrauch sehr nachtheiligseyn würde.
Die Zubereitung bestehet darin, daß man unge-fehr um Iohannis die Pflanze sammle, ehe siegeblühet, welcher Zeitpunkt nach den Gegendenverschieden ist; daß man den Saft ausdrücke, ineinem irrdenen Gefäße auf ein sehr gelindes Feuersetze, sehr langsam abrauchen lasse, und mir einemhölzernen Spare! häufig umrühre, bis er so dickgeworden, daß er, wann er abgekühlt ist, die Con»sistenz von Quittensaft habe. Wenn man Ge-brauch davon machen will, so macht man Pillendaraus, da man denn zu mehrerer Festigkeit einwenig Pulver von dem gedörreten Kraute daz»«Hut.