""^ -!«>»WM>»»MV»>
und Quacksalbern.
643
ben, nicht verbinden, und diese sind oft die Führerder andern.
Es können noch einige andere Ursachen ange»geben werden, aber ich will nur noch eine einzige,die ich durch die Erfahrung vieler Jahre bestätigtbefunden habe, anführen; nämlich, daß wir fastallgemein diejenigen mehr lieben, welche mit unsfalsch schließen, als diejenigen, welche uns unsreUngereimtheiten beweisen.
Ich hoffe, daß die Betrachtungen, die ein jederüber diese Ursachen unserer Irrthümer anstellenwird, etwas dazu beytragen werden, die Würkungderselbigen zu vermindern, und Vorurtheile ausdem Wege zu räumen,wovon man taglich traurigeFolgen sieht.
Das sechs und dreyßigste Capitel.
Fragen, welche man nothwendig muß beant
Worten können, wenn man einen Arzt
u»n Rath fragen will.
§N^an braucht visle Aufmerksamkeit und Fertig«""l keit, um von dem Zustande eines Kranken,den man nicht sieht, richtig zu urtheilen, selbstals«denn, wenn man so genau, als in der Entfernungmöglich ist, davon unterrichtet wird. DieseSchwierigkeit aber ist ungleich größer, und es wird
SsH gar