6zc> Von den Marktschreyern,
des Geldes hoffen könnte. Man muß entwederbehaupten, daß dergeringe Mann in einem Staateunnütz sey, oder einräumen, daß man auf dessenErhaltung alle Sorgfalt zu wenden habe. Einverehrungswürdiger Engländer, der auf die Unter-suchung dieser Materie viele Aufmerksamkeit ge,wandt, und mit den Mitteln zur Vermehrung derReichthümer und des Wohlstandes seiner Mitbür-ger sich gründlich und nützlich beschädiget hat,klagt, daß man sogar in England, wo doch die mei-sten Hospitaler in der ganzen Welt sind, dem gerin.gen Mann in seinen Krankheiten nicht hinlänglichbeystehe. Was soll man von den iändern sagen,wo man gar keine antrist? „So sehr die Städte»mit Wundärzten und würklichen Medicis ange-füllet sind, so wenig derselbigen findet man auf»dem lande; und ungeachtet die iandleute ziem-lich einfachen Krankheiten unterworfen sind, so»verwandeln sie sich doch aus Mangel einer guten»Behandlung in eine tödtliche Auszehrung.»
§. 625.
Endlich, wenn man die Misbräuche nicht ausdem Wege räumen kann, (dergleichen es ausserden Quacksalbern noch mehrere giebt, und wohinnoch unter andern gehört, daß man diesenNahmennicht allen denenMigen beylegt,dic ihn verdienen;')
so
*) Hier könnte «an gegen verschiedene Universitäteneine Klage führen, die leid«.' mehr als zu gegrün«
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