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Anleitung für den geringen Mann in Städten und auf dem Lande in Absicht auf seine Gesundheit
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62O Voi! den Marktschrcycrn,

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gen könnte, daß er, etwas Geschwindigkeit in derHandausgenommen,eben sovielals jener verstehe;und daß er, wenn er seine Unverschämtheit erlan-gen könnte, augenblicklich dieselbige Gcschicklich,keit besitzen, und gleiche Ehre und Zutrauen ver«dienen würde.

§. 614.

Wenn der geringe Mann vernünftig schließenkönnte, so würde es leicht seyn, ihn aus seinem Irr-thume heraus zu reisten ; allein da das nicht ist,so müssen seine Führer es wenigstens in seinerCielie thun. Ich habe schon gezeigt, wie lächer-lich das Zutrauen auf die eigentlich sogenanntenMarkcsth-eyer sey; das Zutrauen zu dcnDorfärz,ten ist noch unvernünftiger.

Das schlechteste Handwerk muß erkernet wer,den. Man wird kein Schuhssicker, man kann keinaltes Stück iedcr ausbessern, ohne erst in dcriehregewesen zu seyn; und bey der nothwendigsten,nützlichsten, und angenehmsten Wissenschaft solltekeine Unterweisung Statt finden! Man vertrauetdie Ausbesserung einer Uhr niemanden als nureinem solchen an, der sich verschiedene Jahre dar.aufgelegt hat, den Mechanismus derselbigen uuddie Ursachen kennen zu lernen, von welchen der rich,tige oder unrichtige Gang abhangt; und manwollte die Ausbesserung der zusammengesetztesten,feinsten und kostbarsten Maschine ieutcn anver-trauen, die nicht den geringsten Begriff von ihrer

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