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Anleitung für den geringen Mann in Städten und auf dem Lande in Absicht auf seine Gesundheit
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580 Von der Einpfropfung

Geht eine andere ansteckende Krankheit imSchwange, so muß man Acht geben, ob dieKinder davon angegriffen werden. Bleiben siedavon frey, so kann man sie sicher einpfropfen;greift sie sie hingegen an, so muß man das Ein-pfropfen aufschieben, oder sie auch nach einem an-dern Orte hinschicken; oder will es sich nicht thunlassen, daß man das Einpfropfen anstehen laßt,oder die Kinder anders wohin schickt, so mußmanzu der Vorbereitung, die ihre ieibesbeschastenheiczu verlangen scheint, diejenigen Hülfsmittel hinzuthun, die ich zur Vorbauung der ansteckendenKrankheit angezeiget habe.

Ist die Seuche sehr allgemein; sind mehrereund verschiedene zu einer Zeit da, und beweiset dieMenge der Kranken, daß die iuft ungesund ist, somuß man nicht einpfropfen. Das ist eben die Ur-sache, daß ich es im Frühlinge 1766. in iau«sänne nicht habe thun wollen.

§- 574-Nach allem dem, was ich vorgetragen habe,muß ich nur noch von der Vorbereitung reden;und das kann sehr kurz seyn. Denn, ich wieder-hole es noch einmal, ich bin nicht willens, Elternso weit zu bringen, daß sie ihre Kinder selbst ein-pfropfen; das würde ein sehr verwegenes Unter-nehmen für sie seyn. Ich habe blos zur Absicht,ihnen den Nutzen dieser Methode, durch Gründe,die aus der Natur der Dinge selbst, und aus der

Er.