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Anleitung für den geringen Mann in Städten und auf dem Lande in Absicht auf seine Gesundheit
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der Blattern.

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derselben, insonderheit wenn sie ein wenig betracht,lich sind; denn sehr gelinde Blattern bieten allenIahrszeiten Trutz. Zuweilen herrschen Seuchenvon andern sehr allgemeinen Krankheiten, welche,wenn sie mit den Blattern zugleich bey etlichenPersonen zusammen flössen, die Gefahr derselbenum ein großes vermehren.

4) Dle Furcht Man weifi, daß die Furchtalle Uebel schlimmer macht; und wenn man sicheinmal fürdiese Krankheit fürchtet,so nimmt dieseieidenschaft mit dem Alter immerzu. Wird mannun zu einer Z.'it befallen, da die Blattern ebenschlimm sind, da man sich ohnehin nicht wohl bcsin.det, da die Umstände nicht günstig sind, da manvon dem einzigen Arzte, zu dem man ein Zutrauenhat, entfernt ist, so kann sie einen nachtheiligenEinfluß haben. Der Verdruß, daß man dieBlattern zu einer Zeit bekömmt, da man dringen«de Geschäfte abzuwarten hat, kann dieselben auch«m ein merkliches schlimmer machen.

5) Der Mangel an guten, und der Ueberstuß«n schlechten Hülfsmitteln.

§- 572.Da nun so viele Umstände die Blattern für«ine Person tödtlich machen können, die sie zu einerandern Zeit glücklich überstanden haben würde; soerhellet aus dem, was ich eben gesagt habe, daßder große Vortheil der Einpfropfung darin bestehe,daß man sie zu einer Zeit vornimmt, wo keiner von9o diesen