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Anleitung für den geringen Mann in Städten und auf dem Lande in Absicht auf seine Gesundheit
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der Blattern.

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einmal gesagt, und ich wiederhole es mit noch meh,rerer Gcwisheir; es geht mit der Einpfropfung,wie mit allen menschllchen Verrichtungen; mandarf üch gewiß auf keinen glücklichen Erfolg Rech-nung machen, woferne man sie nicht mit Bchut,samkeit und durch geschickte Hände betreibet. Esist nicht genug, daß man einpfropft, um die Gc«fahr der Blattern zu entfernen, man muß zu reä»ter Zeit einpfropfen; widrigenfalls besteht der ein-zige Vortheil, den man vom Einpfropfen zieht,darin, daß man durch die Beybringung des Giftesam Arm oder am Bein, die nicht gefährlich ist,die Gefahr vermeidet, welche damit verbunden ist,wenn in den natürlichen Pocken das Gift mit deriuft oder dem Speichel eindringt, und auf eineninneren Theil fallt,- ein Vortheil, welcher noch im^mer wichtig ist, und der Einpsropfung ein.n be.trachtlichen Vorzug vor den natürlichen Pockengegeben, selbst wenn sie ohne Sorgfalt und ohnedie gehörige Zubereitung vorgenommen worden.Allein es sind noch so viele andere Ursachen derGefahr übrig, daß es gar kein Wunder ist, wenneine übel betriebene Einpfropfung, das ist, einesolche, die man vorgenommen hat, ohne die andernUrsachen der Gefahr zu entfernen, unglücklich aus.geschlagen ist. Darin besteht eben das größteGeheimniß der Einpfropfung, daß man alle dieseUrsachen kenne, und sie alle zu vermeiden suche, soviel wenigstens als die menschliche Einsichten, dieallezeit eingeschränkt sind, es zulassen. Die

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