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Von den Giften.
Butter, und durch das Kitzeln im Halse mit einerFeder, ein Erbrechen erwecken. Wenn das Giftden Magen und die Gedärme schon entzündet hat,so ist die Hofnung verlohren, durchs Erbrechendasseibige wegzutreiben. Alle erweichende Sachen,Decocte von Gersieumehl, Habergrüße, Eibisch,(>UcdX2,) Butter, Ocl, sind dienlich.
Sobald die Schmerzen sich im Unterleibs ver-breiten, und die Gedärme angegriffen zu seyn schei-nen, so muß man sehr fleißig Milch°Clysiiere bey-bringen.
Wenn der Kranke, beym Anfange desUebels,einen starken Puls hat, so ist ein reichlicher Ader-laß sehr nützlich; der Fortgang der Entzündungwird dadurch langsamer.
Wenn man gleich der ersten Wut des Uebelsentgangen, so bleibt man doch gemeiniglich langeZeit, bisweilen das ganze ieben hindurch, in einemschwächlichen Zustande. Das sicherste Mittel,diesem Unglück vorzubauen, ist, daß man, einigeMonate hindurch,ganz allein von Milch,und eini-gen frisch gelegten Hünereyern lebe, die man, ohnesie zu kochen, mit der Milch vermenget.
§- 534-Die Pflanzen, welche am öftersten dergleichenZufälle erwecken, sind einige Arten vom Schierling,sowohl das Kraul als die Wurzel; Nachtschatten(Tollbeeren), welche die Kinder für Kirschenessen; Schwämme (Champignons, Pockenstüle);
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