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Anleitung für den geringen Mann in Städten und auf dem Lande in Absicht auf seine Gesundheit
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Von den Ohnmachten. 507

Kaneel zurechte Macht, als welches das beste Herz-starkende Mittel ist.

4) Man legt ein Stück Flanell, oder ein^tück von einem andern wollenen Zeuge auf dieHerzgrube, nachdem es in heißem Wein, worineinige starke Kräuter abgekocht worden, oder garin Heissem Branntewein eingetaucht worden.

5) Wenn das Uebel anzuhalten scheint, somuß man ihn in ein wohl gewärmtes Bett, wel-ches man init ein wenig Zucker und Kaneel durch-räuchert .hat, legen, und das Reiben des ganzenleibes mit warmen fianellenen Tüchern fortsetzen.

6) So bald er etwas niederschlucken kann, sogiebt man ihm Fleischsuppe mit einem Eyerdotter,oder ein wenig Brodt, oder Zwieback, in den mitZucker und Kaneel abgekochten Wein eingetunkt.

7) Endlich, unterdessen daß man alle Vorsichtanwendet, die Ursache zu vertreiben, muß man,einige Tage hindurch, fortfahren, neuen Anfallenvorzubauen, und zu dem Ende oftHallein nur^ we-nig aufeilimal, von einer leichten, aber starkendenNahrung geben, z. E. Brodtsnppen mit Fleisch-brühe statt des Wassers, frische weich gekochte Eyer,Zuckergebacknes, Chocolate, Suppen von den bestennahrhaftesten Speisen, Gelees, Milch, u.s.w.

§- 497-Die Ohnmachten, welche eine jFolge'seinesAderlasses, oder einer allzu starken PurganMnd,gehören unter diese Classe.

Die,