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Anleitung für den geringen Mann in Städten und auf dem Lande in Absicht auf seine Gesundheit
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stecken gebliebenen Cörpern. 4);

die den Kranken todten; dergleichen Fälle giebtes viele.

Ein junges Frauenzimmer hatte einige Steck«nadeln verschluckt, die sie im Munde gehalten; einTheil davon gieng durch den Stuhlgang weg, alleindie übrigen durchbohrten die Gedärme, und sogarden Unterleib mit unerhörten Schmerzen, nach dreyWochen starb die Kranke.

Ein Mann verschluckte eine Nehnadel, siedurchbohrte den Magen, drang in die ieber, undveranlaßte eine tödtliche Auszehrung.

Ein Sucher, welcher bey Untersuchung desHalses aus der Hand in den Schlund hinunterglitte, tödtete den Kranken nach Verlauf von zweyJahren.

Man siebt laglich Münzsorlen, und Metallevon verschiedener Gattung niederschlucken, ohnedaß der geringste widrige Zufall daraus entsteht.Man hat sogar bis auf hundert iouisd'or verschlu»cken sehen, die alle wieder weggiengen. Dochmüssen dergleichen Glücksfälle nicht allzu sichermachen; man hat traurige Beyspiele genug, umsich mit Grunde zu fürchten. Ein einziges StückGeld, welches verschluckt wurde, verstopfte gänz,lich die Oefnung zwischen dem Magen und denGedärmen, und tödtete den Kranken. Man der«schluckt täglich ganze Nüsse, Steine undKerne vonFrüchten ohne Schaden, allein man hat Beyspiele,daß sie sich gehaufet, und, nach vielen Schmerzen,den Tod verursacht haben.

Ee §.423«