4? 2
Von verschluckten
§. 421.
DerAuSgangist nicht immer so glücklich; undbisweilen, ob sie gleich durch die natürlichen Wegeweggehen, geschieht es nicht anders, als nachdemdie lebhaftesten Schmerzen im Magen und in denGedärmen vorher gegangen sind. Ein Mädgenverschluckte einige Stecknadeln, sie erweckten ihr,sechs Jahre hindurch, heftige Schmerzen; endlichgab sie solche, nach Verlauf dieser Zeit, von sichund wurde geheilet. Drey Nehnadcln verursach-ten, ein Jahr lang, Koliken, Ohnmachten, Zuckun-gen; sie gingen nach dieserZeit durch den Stuhl-gang weg, und der Kranke wurde besser.
Ein anderer, der zwo dergleichen verschluckthatte, war glücklicher, indem er nur sechs Tage da-von litte, nach welcher Zeit sie durch den Stuhl,gang abgingen.
Es geschieht bisweilen, daß diese Cörver, nach,dem sie durch alle Gedärme gegangen, im Mast-darm aufgehalten werden, und schlimme Zufalleveranlassen, welche aber ein geschickter Wundarztfast allemal heben kann. Wenn es möglich ist, siezu zerschneiden, z. E. dünne Knochen, Kinnbacks,knochen von Fischen, Nadeln, so gehen sie alsdannmit vieler ieichtigkeit heraus.
^«( §> 422.
Ein zweyter Ausgang ist, wann diese Cörpernicht weggehen,sondern schlimmeZuMeerwecken,
's die