stecken gebliebenen Cörpern. 429
Eisendrath, an dessen einem Ende man den Augen«blick geschmolzenes Bley cmlöthet, damit es etwasdicker werde, welches in der Geschwindigkeit ge-than ist. Man kann, mit gleichem Erfolge,schmale Stäbe von biegsamen Holze gebrauchen,z.E. von Birken, Haselstanden, Eschen, und Wei-den; oder ein biegsames Sucheisen, oder einblcyernes Stäbgen. Alle diese Cörper müssenganz glatt seyn, damit sie keine Reitzung verursa-chen. In dieser Absicht umwickelt man sie bis-weilen mit einem dünnen Schafdarm. Man be-festigt auch bisweilen am Ende einen Schwamm,der den ganznVCanal ausfüllet) und alle vorkom-mende Hindernisse aus dem Wege räumt.
Man kann auch in diesem Falle große Cörperverschlucken lassen, z. E. dasInnwendige oder auchdie Rinde von Brodt, eine Rübe, ein Sn/ck voneinem SalatsieNgcl, eine Kugel, in der Hofnung,daß sie die Hinderniß aus dem Wege räumen wer.den. Allein diese Mittel sind sehr schwach, undwenn man sie verschlucken laßt, ohne sie an einenFaden fest gemacht zu haben, sosteht zu befürchten,daß auch sie stecken bleiben, und das Uebel ver<doppeln.
Bisweilen hat sich ein sehrglücklicherUmstandzugetragen, nämlich, daß die Cörper, welche manhinunter stossen wollen, an dem Wachsstock oderiauchstengel, deren man sich dazu bedienet, sitzen ge-blieben, und auf diese Art herausgezogen worden.Dies aber geschicht nur bey spitzigen Cörpern.
§. 41s.