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Anleitung für den geringen Mann in Städten und auf dem Lande in Absicht auf seine Gesundheit
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416
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4i6 Hülfsmittel für Ertrunkene.

Augen waren geschlossen, der Mund aufgesperrt,die Farbe braunblau, das Gesicht aufgetrieben,der ganze Cörper geschwollen, und mit Wasserangefüllt. » Man legte sie auf ein Bette, das,vier Finger dick, mit Asche bedeckt war, die mangeschwinde in großen Kesseln warm gemacht hatte;ganz nackend legte man sie darauf, und bedeckte sieebenfalls mit gewärmter Asche. Man setzte ihreine Mütze auf den Kopf, und band um den Halseinen Strumpf, die auch damit angefüllet waren,und über alles dies deckte man die Bettdecken.Nach einer halben Stunde kam der Puls wieder,die Stimme stellte sich ein, und sie schrie: ich er»friere, ich erfriere. Man gab ihr ein wenigKirschbrantcwein, und liesi sie acht Stunden langunter der Asche; wie sie wieder heraus kam, soempfand sie ganz und gar keine andere Beschwer«de als eine Mattigkeit, die sich am dritten Tageverlohr. Dies Mittel muß sicher von guter Wür.kung seyn, und verdient Nachahmung; allein manmuß deswegen die andern nicht verabsäumen.Sand mit Salz vermischt, oder Salz allein, würdeeben dieselbe Würkung haben, welches man schonerfahren hat.

Eben da ich dies schreibe hat man zween kleineertrunkene Pudelhunde durch ein trockenes Badvon warmer Asche zurecht gebracht. Die Hitze voneinem Misthaufen kann auch dienlich seyn; undich vernehme von einem sehr glaubwürdigen undvernünftigen Manne, daß er ein Augenzeuge gewe.

stn.