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Anleitung für den geringen Mann in Städten und auf dem Lande in Absicht auf seine Gesundheit
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Hülfsmittel für Ertrunkene. 415

sagen, die man in der ersten Eile anzuwenden ge.wohnt ist.

1) Man wickelt diese Unglücklichen in Fellevon Schafen, oder von Kalbern, oder von Hun-den ein, die man unmittelbar vorher dem Thiereabgezogen. Diese Hülfsmittel haben bisweilendie Warme wiederum zuwege gebracht, aber siesind langsamer, und nicht so würksam als dieWärme eines wohlgewärmten und mit Zuckerdurchräucherten Bettes, und als das Reiben mitwarmen stanellenen Tüchern.

2) Die Gewohnheit, sie auf einem Bretteoder in einem Faß zu wetzen, ist gefährlich, undraubt einen Theil der kostbaren Zeit.

)) Die Gewohnheit, sie bey den Füssen auf.zuhängen, ist auch mit Gefahr begleitet, und kannkeine Statt Haben. Der Schaum, welcher einevon den Ursachen des Todes ist, ist zu dick und zuzähe, als daß er sich durch sein eigenes Gewichtausleeren sollte. Inzwischen wäre das der ein-zige Vortheil, welchen man von dem Aufhangenerwarten konnte, welches überdies durch die Ver.siopfung des Kopfs und der iunge schädlich ist.

§. 404.Vor einigen Jahren rettete man ein Madgenvon achtzehn Jahren, (man weiß nicht, ob sie nureine kurze Zeit, oder aber einige Stunden unterdem Wasser gewesen,) »welcheganz ohne alle Be.»wegung, erstarrt, und unempfindlich war; die

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