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Anleitung für den geringen Mann in Städten und auf dem Lande in Absicht auf seine Gesundheit
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z 86 Anleitung für die Kinder.

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theil gewahr werden, und doch fahrt man überallfort, dies Mittel zu einem ganz entgegen gesetztenEndzwecke zu verordnen. Allein so groß ist dieStärke des Vorurtheils in diesem und so vielenanderen Fallen. Man bildet sich ein, daß diesesoder jenes Mittel diese oder jene Würkung hervorbringen müsse; die Würkung erfolgt nicht; was istnatürlicher? das Vorurtheil hält demohngeach-tet immer an; man schreibt die Unwürksamkeitdesselbige/» allzukleinen Dosen zu; man verdoppeltsie, die schlimme Würkung wird größer, doch ohnedaß hie Verblendung aufhören sollte.

Der Misbrauch des Oels macht auch zurenglischen Rrankheic (Kaclimz) geneigt; undendlich wird es oft die vornehmste Ursache derHautkrankheiten, welche überaus schwer zu hei-len sind.

Hieraus erhellet folglich, daß man es nur sehrselten gebrauchen müsse, und daß man es bey Ko-liken, die von einer Schärfe oder Säure im Ma-gen und in den Gedärmen herrühren, sehr zurUnzeit anwende.

§. 382.

Die Kinder sind gemeiniglich dergleichen Ko-liken in den ersten Monaten ausgesetzt; in derFolge lassen sie nach, je nachdem der Magen star-ker wird. Man giebt ihnen in den Anfallen Er-leichterung, indem man ihnen Clystiere von gekoch-ten. Ehamillenblumen, mit so viel Seife, als eine

Hasel-