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Anleitung
der Gesundheit, und muß und kann nicht vor der-selbigen vorher gehen, oder sie zuwege bringen. Esgiebt einige besondere Falle, in welchen es vor al.len sehr gefährlich seyn würde, hißige oder starkeArzeneyen zu gebrauchen, wann nämlich Fieber,Husten, ein Blutstuß, eine große Magerkeit, einbeträchtlicher Durst vorhanden ist. Man mußalle diese Uebel aus dem Wege räumen, ehe manirgend ein hitziges Mittel verordnet, um die Rei-nigung herzustellen. Es ist ein schädliches Vor-urtheil, daß diese Ausleerung das weibliche Ge-schlecht von allen Uebeln befreye; ein Irrthum,der viele das ieben kostet.
§. ?6i.
Solange der Gebrauch dieser Mittel dauret,muß man nichts von allem demjenigen zu sich neh-men, was ich in den vorhergehenden §§. widerra«then habe, und die Würkung derselbigen durch dieBewegung vermehren. Die Bewegung desFah-rens ist sehr heilsam,und das Tanzen ist auch sehrgut, wenn es nur nicht übertrieben wird.
Die Rückfälle behandelt man eben wieden ersten Anstoß.
§. 362.
Die zwote Gattung der Bleichsucht, welche§. )54- beschrieben worden, erfodert eine ganz ver-schiedene Behandlung. Der Aderlaß, der in derersten Gattung gefahrlich ist, und dessen Gebrauch
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