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Anleitung für den geringen Mann in Städten und auf dem Lande in Absicht auf seine Gesundheit
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Anleitung

dieser Ueberssuß findet sich nicht bey einer Frauens»perso«, die lange Zeit in einem kranklichen Zu-stande gewesen ist.

§. 353-

Inzwischen wird das Uebel größer; denn einejede Kraßheit, die sich nicht bessert, wird taglichschlimmer. Man schreibt es der verhalmen mo-natlichen Reinigung zu, aber man betriegt sich oft.Die Krankheit kömmt nicht immer von der verhal-tenen Reinigung her, sondern letztere ist oft eineWürl'ung der ersicrn. Dies ist so sicher, daß, wennbei, anhaltender Scywache die Ausleerung erfolget,die Kranken sich nicht besser, sondern im Gegen-theil schlechter beftnden. Man sieht auch oft jungeMannspersonen, die von der Natur eine weibischeieibesdeschaffenheit, und von ihren Eltern eine wei-bische Erziehung bekommen haben, von gleichenUebeln beschwert, als die bleichsüchtigen Töchter.

Die Bauermädgen, welche oft männliche Ar-beiten thun, sind diesem U.wel weniger unterwor-fen, als das junge Frauenzimmer in den Städten.

§- 3 54-

Man bekriege sich also nicht: Nicht alleBeschwerden der jungen Frauenspersonen kommenvon dem Ausbleiben der monatlichen Reinigungher; indessen giebt es ci.nge, die in der That vondieser Ursache hernchreS. Wenn nämlich einjunges, starkes, robustes, g?ftmdes, beynahe völlig

erwach-