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Anleitung für den geringen Mann in Städten und auf dem Lande in Absicht auf seine Gesundheit
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Von der Kratze.

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und daß man ihr sogar einen angenehmen Geruchgeben kann; hingegen ist es sehr schwer, den un-angenehmen Geruch der andern zu verbergen.

Man muß auch oft das ieinenzeug wechseln,aber nicht die Kleider; denn da die Kleider auge-steckt werden, so könnte man die Krankheit wie-derbekommen , wenn man nach der Genesungdie wahrend derselbigen getragenen Kleider wie-derum anzöge.

»Man muß die Hembcr, Hosen, und Strümp-fe mit Schwefel durchräuchern, ehe man sie an-sieht, undzwar muß es in freyer iuft geschehen.

Wenn diese Krankheit sehr lange walM, soentkräftet sie den Kranken durch Schlaflosigkeit,und durch das immerwahrende Jucke», wo^u nochbisweilen ein Fieber kömmt; er wird sehr magerund verliert seine Kräfte. Man muß i) ein ge.lindes Purgiermittel geben.

2) Einige laulichte Bäder verordnen.

Z) Den Kranken nach der iebensordnungder Genesenen halten.

4) Vierzehn Tage lang, Abends und Mor-gens , das Pulver No. 5). nebst der Tisane No.26. nehmen lassen.

Oft ist die Krankheit hartnäckig, und manmuß die 'Mittel nach den Umständen «verändern,,n deren weitere Ausführung ich mich hier abernicht einlassen kann.

ZH §.348.