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Anleitung für den geringen Mann in Städten und auf dem Lande in Absicht auf seine Gesundheit
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Von der Krätze.

wiederum purgieren, und zur Salbe seine Zufluchtnehmen muß, deren gute Würkungen ich längst er-fahren habe und noch täglich erfahre.

Wenn man sich das Uelvl durch Ansteckungzugezogen hat, so kann man, so bald man dajselbigemerkt, qanz dreist die Salbe gebrauchen, ohne einPurgiermittel vorhergehen zu lassen. Hingegenwenn man das Uebel lange Zeit vernachlaßigethat, und es zu einem betrachtlichen Grad gestiegenist, so muß man sich eine geraume Zeit an die vor-geschriebene lebensordnung halten, zu wiederholtenmalen purgieren, und endlich reichlich von derTisane No. 26. trinken, ehe man zum Einreibender Salbe schreitet. In diesen Fällen habe ichallezeit mit der Salbe No. 28. den Anfang ge-macht, wovon ich mich a^e Morgen des achtenTheils bediene. Zchgebrauche sogar oftmals dieSalbe No. 52. gar nicht; sie thun beyde sicherihre Würkung, die letztere aber etwas langsamer.

§. 346.

Solange man diese Arzeneyen gebraucht, mußman die Kälte und Feuchtigkeit vermeiden, haupt-sächlich wenn man sich des Mittels No. 28. be-dienet. Denn da zu demselbigen Quecksilberkömmt, so könnte, bey Vernachläßigung dieserVorsicht ein Aufschwellen des Halses und desZahnfleisches^ und sogar ein Speichelstuß erfol-gen. Diese ^albe hat vor der andern einen Vor-zug, der darin besteht, daß sie keinen Geruch hat,

und