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Das vier und zwanzigste Capitel.
Von der Ruhr.
§- 329-
F>ie Ruhr ist ein Bauchffuß, mit einem allge««^ meinen Uebelbefinden, starken Grimmen imUnterleibe, und häufigen Reitzungen zum Stuhl-gange begleitet. Gemeiniglich ist ein wenig Blutin den Stuhlgängen; aber dies findet man nicheimmer, und ist folglich kein wesentlicher Umstandbey der Ruhr. Wenn dieser Zufall gleich nichtda ist, so ist doch das Uebel eben so gefahrlich, alsauf die andere Art.
§> 33^
Die Ruhr ist gemeiniglich epidemisch. Sissängt bisweilen am Ende des Julius, öfterer imAugustmonate an, und endigt sich, wann der Frosteintritt. Die große Hitze macht das Blut unddie Galle scharf; so lang sie anhält, geht die Aus»dünstung von statten, (man sche die Einleitung)Seite 27.) aber sobald sie sich legt, insonderheitdes Abends und Morgens, ist diese Ausleerunggeringer, um soviel mehr, da die Säfte durch diegroße Hitze sehr verdickt worden. Alsdann fälltdiese zurückgehaltene scharfe Feuchtigkeit auf die
Gedär.