Von dem Miserere.
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der daran gestorbenen Cörper entdecket hat. —Vernünftiges Verfahren! ungemein bequem, dieArzeneywissenschaft zu bereichern, und vollkom-mener zu machen. Wie sehr wareeszu wünschen,daß man diese Gewohnheit allgemeiner einführe,und, anstatt sich lange zu weigern, für eine Pflichthielte. Denn ist man nicht in der That verbun»den, alles mögliche zur Vollkommenheit einerWissenschaft beyzutragen, womit die Glückseligkeitder Menschen so augenscheinlich verknüpft ist?—Ich will mich in die nähere Entwickelung der obi-gen Ursachen nicht einlassen, aber sie mögen seyn,welche sie wollen, so ist die Gewohnheit, Bley-kugeln zu verschlucken, allemal gefährlich, und dasnämliche Verfahren mit dem Quecksilber ist esauch oft. Diese Mittel können alle beyde dieKrankheit verschlimmern, und der Genesung eineunübersteigliche Hinderniß in den Weg legen.
Von der Darmgicht, welche bisweilen voneinem Bruche herrühret, will ich an einem andernOrte reden.
Von der Gallenkrankheit.
§. 321.
Die Gftllenkrankheir oder ^Kolc« moormz, ist eine schnelle, häufige und schmerzhafteAusleerung sowohl durchs Erbrechen, als durchden Stuhlgang.
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