Von dem Miserere.
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nehmen allmählig zu, bis sie endlich heftig werden,und zu gleicher Zeit fühlt der Kranke Beängsti.gung. Bey einigen spürt man eine harte Ge-schwulst, die gleich einem Strick um den ganzenieib herumgeht; man hört die Winde lärmen,einige dcrselbigen gehen oberwärts ab, und darnachfolgt ein Trieb zum Erbrechen; bald daraufstelltsich das Erbrechen selber ein, welches immer stär»ker wird, bis der Kranke alles, was er zu sichnimmt, mit einem Anwuchs unglaublicher Schmer«zen von sich giebt. Zu Anfange bricht er nur diezuletzt genommenen Speisen, eine gelbe Materieund die letzten Getränke aus, aber nachher wirddas, was er ausbricht, faul und stinkend; wenndas Uebel sehr weit gekommen, so ist der Geruchden Ercrementen, oder vielmehr einem verfaultentodten Cörper gleich. Wenn man sich Clystierevon einem starken Geruch hat beybringen lassen, sokann man ebenfalls diesen Geruch in der ausge«brochenen Materie unterscheiden. Ich habe abernie würkliche Ercremente, noch die Materie derClystiere, und noch weniger eingesteckte Stuhlzapf»gen, (Steckpillen,) ausbrechen sehen. Wenn manglauben soll, daß es geschehen ist, so ist die Artund Weise doch schwer zu begreifen. Wahrenddieser ganzen Zeit erfolgt kein einziger Stuhlgang;der Unterleib wird gespannt, das Wasser wird bis«weilen verhalten, ein andermal ist es trübe undstinkend. Der Puls, der im Anfange hart war,wird geschwind und klein; die Kräfte verlieren sichX ) ganz;