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Anleitung für den geringen Mann in Städten und auf dem Lande in Absicht auf seine Gesundheit
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Von den Koliken.

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z) Man läßt den Kranken eine große MengeMandelmilch No. 4., oder eine Tisane von Pap-pelblüthen, oder von Gersten, allemal laulicht,trinken.

4) Man hat immerfort stanellene Tücher, inlaulichtes Wasser eingetunkt, auf dem Unterleibeliegen, und wechselt mit denselbigen alle Stun-den, auch wohl noch öfterer; sie sind fast gleichtrocken.

5) Wenn das Uebel hartnackig ist, so setztman den Kranken in ein laulichtes Bad, wovonich die besten Würkungen gesehen habe.

Wann die Krankheit vorbei) ist, das heißt,wann die Schmerzen vorüber sind, dasFieber auf-hört, und der Kranke ein wenig Kräfte und Schlafwiederbekömmt, so ist es dienlich, ihn zu reinigen,aber mit einem sehr gelinden Purqiermittel. ZwoUnzen Manna und ein Quentin Sedlißer, Glau-ber, oder Ebsomersalz, in einem Glase Wattich auf«gelöst, purgiren, in diesem Zeitpunkte, sehr wohl,auch sogar die stärksten und hartleibigsten Cörper.Die Manna ist bey zarten Personen allein hinrei-chend; und alle scharfe Purqiermittel würden, we-gen der großen Empfindlichkeit des Magens undder Gedärme, nach dieser Krankheit, sehr ge-fährlich seyn.

§. 29Y.

Diese Krankheit ist bisweilen die Würkung

einer allgemeinen Entzündung des Bluts, und wird,

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