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Stiche der Thicre.
Saft von Krautern aus dem Geschlechte derCicho<rien, (Wegwart,) und recht klare Mölke, wovonsie, mit vielem Nutzen, alle Morgen drey Oeßel,die fünf oder sechs Sommermonate hindurch, trin^ken werden. Sie wird noch würksamer, wennman ein wenig Cremor Tartan und Honig damitverbindet.
Stiche der Thiere.
§. 284-<^>a die Stiche der Thiere oft eine Art von'^ Rose verursachen, so will ich etwas wenigesdavon sagen.
Wir haben in diesen Gegenden keine anderegiftige Schlangen, als die Vipern. Wir habenseine Scorpionen, die auch eben nicht sehr giftigsind. Die Kröten sind es gar nicht« Folglichsind wir fast ganz allein den Stichen der Bienen,der Wespen, der Hornissen, der Schnacken aus-gesetzet, welche bisweilen viele Schmerzen, einAufschwellen und eine der Rose ahnliche Rötheveranlassen, die, wenn der Stich im Gesichte ge-schieht, bisweilen die Augen völlig vcrschliesset;sie verursachen auch Fieber, Kopfschmerzen, Schlaf»losigkeit, Herzweh, und, wann die Schmerzenheftig sind, Ohnmachten und Zuckungen; ohnedaß diese Zufalle traurige Folgen haben. Sievergehen nach einigen Tageil von selbst, ohne ein
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