Voll der Rose.
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§- 275.
Die Rose eitert selten, und wenn es geschieht,so ist es allemal eine schlimme Eiterung, die sichleicht in ein Geschwür verwandelt. Bisweilenherrschen Epidemien von einer bösartigen Rose,die leicht mit dem heissen Brand endiget.
§. 276.
Die Rose verändert oft ihre Stelle. Sietritt auf einmal zurück; der Kranke befindet sichübel, er fühlt Trieb zum Erbrechen, Bangigkeit,Hitze; die Rose kömmt nicht sobald anderswo wie-der zum Vorschein, so ist ihm geholfen. Wennaber, anstatt an einem andern Theile der Hautwieder auszubrechen, die Feuchtigkeit sich nachdem Gehirn oder der Brust hinzieht, so stirbtder Kranke in wenig Stunden; und diese tödtlicheVeränderungen kommen oft, ohne daß man sieeinem begangenen Fehler des Kranken oder desArztes beymessen kann.
Wann sie sich nach dem Gehirne hinzieht, ssfallt der Kranke alsobald in Phantasien, das Ge-sicht wird feuerroth, und die Auoen herumfahrend.Er verfällt bald darauf in die sogenannte Haupt-krankheit, und bleibt in der Schlafsucht weg.
Wann die iunge angegriffen wird, so ist dieBeklemmung, die Bangigkeit, und die Hitze un-aussprechlich.
Die