Von den Wechselsiebern. 277
kennen, daß er in Ansehung der iebensordnungungemein regelmäßig war; er ritte im strengstenWinter alle Tage herum, und machte sich an derfreyen iuft andere Bewegungen, bis er reichlichauszudünsten ansieng.
§- 267.
Ein anderes leichtes Mittel, dessen ich michoft mit gewünschtem Erfolge in den dreytagigenFiebern bedienet habe, das mir aber nicht mehrals zweymal in den viertägigen geglückt hat, besiehtdarin, daß man den Kranken eben zu der Zeit, dadas Fieber nach seinem gewöhnlichen iaufe wieder-kommen muß, reichlich schwitzen laßt. Zu demEnde trinkt er, drey oder vier Stunden vorher,Fliederthee mit Honig, wie schon §. 264. gesagtworden. Darauf legt er sich eine Stunde vordem Anfange des Schauders zu Bette, und nimmt,so heiß als er es trinken kann, das MittelNo. 44. ein.
Ich habe auch in den Jahren 1751. und1752. einige drey- und viertägige Fieber da-durch geheilet, daß ich, alle vier Stunden, zwischenden Anstössen, das Pulver No. 45. verordnete.Aber ausser dem, daß es verschiedenemal fehlge.schlagen, und daß es die Cur nicht so geschwindeals die China verrichtete, schwächte es einigeKranke, brachte ihren Magen in Unordnung; undzweymal ist es mir begegnet, daß ich, ungeachtetdas Fieber dadurch vertrieben worden, zur Chinameine Zuflucht nehmen mußte, um die GesundheitS Z voll-