Von den faulen Fiebern. 241
Zufallen noch das Aufschwellen des Unterleibes,die Abnahme des Wassers, ein anhaltendes Ra.sen, Beängstigung, und Wildheit der Augen,hinzukommen, so muß man beynahe die Hofnungaufgeben; und der Kranke hat nur noch einigeStunden zu leben, wenn seine Hände und Fin.ger in bestandiger Bewegung sind, gleichsam alswann er auf den Bettüchern etwas suchen wollte;das ist das sogenannte Mücken greifen.
Das sechszehnte Capitel.
Von den faulen Fiebern.
§. 2Z6.
Nachdem ich von den fieberhaften Krankheiten»" geredet habe, die von einer Entzündung desGeblüts herrühren, so will ich auch von denenje.nigen reden, welche die verdorbenen Materien zu«wegebringen, die in dem Magen, den Gedar.men, und Eingeweiden des Unterleibes stehen blei«den, oder schon ins Geblüt übergegangen sind.Man nennt sie faule Fieber, oder bisweilen Gal-lenfieber, wann die verdorbene Beschaffenheitder Galle den größten Theil an der Krankheit »uhaben scheinet.
Q
§.237.