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Von den Masern.
Durst oft brennend, und die Zufalle sind gemei-niglich heftiger, als vor den gutartigen Pocken.
Endlich erfolgt am vierten oder fünften Tage,bisweilen am Ende des dritten, der Ausschlagsehr geschwinde und häufig. Das Gesicht ist inwenig Stunden ganz voll von Flecken, davon einjeder einem Flohstich ahnlich, aber dunkler rothist. Von diesen lausen mehrere in eins zusam-men, machen rothe Streife, die breiter oder schma,ler sind, die Haut entzünden, und eine merklicheGeschwulst des Gesichts verursachen; bisweilenwerden sogar die Augen geschlosse.!. Ein jedervon diesen kleinen Flecken ist ein wenig erhaben,insonderheit im Gesichte, wo man sich durchs.Se-hen und Fühlen davon überzeugen kann. An denÜbrigen Theilen des ieibes ist diese Erhöhung fastganz allein dadurch merklich, daß die Haut scharfanzufühlen ist.
Nachdem der Ausschlag im Gesichte angefan-gen, so kömmt er nach und nach an der Brust,dem Rücken, den Armen, Schenkeln und Bei-nen hervor. Er ist gemeiniglich auf der Brustund dem Rücken sehr hausig. Es geschieht auchbisweilen, daß man aufder Brust rothe Fleckenfindet, ehe dergleichen noch im Gesichte ausge-schlagen.
Der Kranke hat oft, wie in den Pocken, häu-figes Nasenbluten, welches die Schmerzen desKopfs, der Augen und des Halses wegnimmt.
Wenn