Von den Masern.
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beyde Krankheiten sich mit einander vermischen,und daß die eine sich einstellt, wann die anderenoch nicht vorbey ist; dieser Fall ist gefährlich.
§. 222.
Bey einigen Kranken meldet sich das Uebelverschiedene Tage vorher an, durch einen gerin-gen, häufigen und trockenen Husten, ohne irgendeine andere Beschwerde. Gewöhnlicher sind dieVorboten, ein allgemeines Uebelbefinden, abwech-selnde Schauer undHitze,hestige Kopsschmerzen beyden Erwachsenen, Schläfrigkeit bey den Kindern,sehr starkes Halswehe, und, woran man die Krank-heit am sichersten erkennt, beträchtliche Rothe undHitze in den Augen, mit Aufschwellen der Augen-lieder, ErgieMng überaus scharfer Thränen, undeiner fo großen Empfindlichkeit der Augen beglei-tet, daß sie das iicht nicht vertragen können; fer-ner sehr häufiges Niesten, wobey aus der Naseeben eine solche Materie, als aus den Augen,stießt.
Die Hitze und das Fieber vermehren sich ge-schwinde; die Kranken klagen über Husten, Be-klemmung, Beängstigung, beständigen Trieb zumErbrechen, heftige Schmerzen in den lenden; bis-weilen haben sie Durchlauf, und alsdann ist dasErbrech?» nicht mehr so stark; manchmal bekom-men sie einen Schweiß, der aber nicht so häufigist, als in den Pocken; die Zunge ist weiß, derP ) Durst
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