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Anleitung für den geringen Mann in Städten und auf dem Lande in Absicht auf seine Gesundheit
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Von den Pocken.

hat starken Eckcl, Kopfwehe, lendenschmerzen,und eine Neigung zum Schlafe. Dieses letztereZeichen ist nur bey Kindern unter sieben bis achtJahren gemein.

Die Verminderung des Fiebers wahrt nichtlange, und nach einigen Stunden, gemeiniglichgegen Abend, stellt es sich mit allen seinen Zu-fallen wiederum ein, und endigt sich aus diesel«bige Art.

So ist der Zustand bis auf den dritten odervierten Tag. Nach Verlauf dieser Zeit, sel-ten spater, fangen die ersten Blattern an, mitdem Schweiß, der den Anfall des Fiebersendigt, auszuschlagen. Ich habe gemeiniglichdie ersten im Gesichte, nachher an den Handen,am Vorderarm, am Halse und am obersten Theileder Brust gesehen. Sobald dieser Ausbruch an-gefangen, hört das Fieber fast gänzlich auf, wenndie Krarckhe it gutar tig ist. Der Kranke hat einegelinde Ausdünstung, die Zahl der Blattern ver-mehrt sich, und sie kommen auch aus dem Rücken,in den Seiten, an dem Unterleibs, den Schen-keln, Beinen und Füssen hervor. Bisweilenschlagen sie sogar häufig unter den Fußsolen aus,wo sie oft, wenn sie größer werden, sehr großeSchmerzen verursachen, weil die Haut an diesemTheile so hart und dick ist.

Oft spürt man noch am ersten und zweytenTage nach dem Ausbruche, (ich rede allemal vonder gutartigen Krankheit,) gegen Abend, eine sehr

leichte

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