wütender Hunde.
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die Narbe schwillt auf, wird roth, öfnet sich wie»der, und ergichet eine scharfe, stinkende, roth,liche Feuchtigkeit. Z„ gleicher Zeit wird derKranke schwermüchig; er fühlt eine Art von Gleich,gültigkcit oder Unempfindlichkeit, eine Schwerein allen Gliedern, eine fast beständig anhaltendeKalte, eine Beschwerde beym Athemholen, eineunaufhörliche Beängstigung, und Schmerzen inden Gedärmen; der Puls ist schwach und unor-dentlich, der schlaf unruhig, durch schwere Träu-me und schreckhaftes Aussahren gestört; oft kömmtauch der Stuhlgang aus der Ordnung. In sehrkurzen Zwischenräumen erfolgt ein geringer kalterSchweiß nach dem andern; bisweilen empfindetman einen leichten Schmerz im Halse. Dies istder erste Grad der Ra/ereo, weichen einige Aerztedie M/e Toi7lMc nennen.
§. 191.
Der zweete Grad, die offenbare Tollheit,wird Mit folgenden Zufällen begleitet. Der Kran-ke hat einen brennenden Durst, und beym Trin-ken Beschwerde. Bald darauf hat er einen Wi-derwillen gegen alles Getränk, insonderheit gegendas Wasser, und, einige Stunden nachher, ver«abscheut er es sogar. Dieser Abscheu ist so stark,daß er die erschrecklichste Angst, und bisweilenZuckungen bekömmt, wenn man Wasser nahe anseine lippen bringt, wenn er es nur sieht, wenner nur von Wasser oder einem andern GetränkN reden
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