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Von dem Gliederreißen.
beschaffcnheit, und der kranke Theil nicht entzün-det ist, so kann man, des Abends beym Schlafen-gehen, das Pulver No. 25. mit einer oder zweenTassen Cardobenedictenthce, und so viel Theriakals eine Haselnuß groß ist, sicher geben. DiesMittel bringt einen häufigen Schweiß hervor, deroft das Uebel hebt. Man kann es noch würksamcrmachen, wenn man den kranken Theil ganz in einFlanell einwickelt, welches in das DecoctNo. 27.eingetunket worden.
tz. 18).
Von allen Schmerzen ist das Hüstweh einerder hartnäckigsten. Ich habe die besten Wirkun-gen davon gesehen, daß man sieben bis acht Schröpf-Köpfgen auf den leidenden Theilgesehet, und durchdieses einzige Mittel in wenig Stunden Hüftwe-hen geheilet, welche viele Jahre lang andern Ar-zeneyen widerstanden hatten. Dle Blasenpfla-ster, oder auch andere Pflaster, dieandiefcmTheileeine Eiterung hervorbringen, tragen auch oft zurGenesung etwas bey; doch sind sie nicht so würk-sam als die Schröpf- Köpfgen. Man muß siezu mehrern male«, wiederholen. Grüne Wachs-leinwand odcr Tafft, auf den kranken Theil gelegt,befördert in demselbigen eine häusige Ausdünstung,lind leeret dadurch die scharfe Feuchtigkeit aus,welche den Schmerz verursachte. Beide ziehenbisweilen Blasen, eben wie die Blasenpfiaster,hauptsächlich aber der Wachstafft, der genauer
an-