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Anleitung für den geringen Mann in Städten und auf dem Lande in Absicht auf seine Gesundheit
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l 64 Von den Sonnenstiche».

ein andermal gar nicht; oft eine verbrannte Hautdes Gesichts.

§. 15?.

Man ist den Sonnenstichen in zwoen Jahrs-zelten ausgesetzt; entweder im Frühling, oder inder größten Sommerhitze; sie sind aber in ihrenWartungen sehr verschieden. Im Frühlinge sinddie iandleute und starte Arbeiter densclbigen nurwenig unterworfen; desto mehr aber die Bewoh-ner der Stadt, und zärtliche Personen, die sichim Winter wenig Bewegung gemacht, und vieleFeuchtigkeiten gesammlet haben. Wenn sie indiesen Umständen an die Sonne, die schon einigeKraft Hat, gehen, da nemlich die Feuchtigkeitenwegen ihrer geführten tebensart schon sehr geneigtsind, nach dem Kopfzuziehen; da die Kalte desErdbodens, insonderheit nach einem Regen, dieFüße nicht leicht warm werden läßt, so würkt dieMacht der Sonne, gleich einem Blasenpstaster,und zieht eine größere Menge Feuchtigkeiten da-hin. Dies verursachet heftige Kopfschmerzen, oftmit lebhaften und häufigen Stichen, und mitSchmerzen in den Augen begleitet. Dies Uebelaber ist selten gefährlich. Die icmdleute, und dieStadtbewohner, welche den Winter über, die Be-wegung nicht unterlassen haben, dürfen sich vorder Frühlingssonne nicht fürchten. Die Sonnen-stiche im Sommer sind weit schlimmer. Sie grei-fen die Arbeiter oder die Reisende an, welche lange

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