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Von der Entzündung.
bisweilen darf er sich nicht einmal auf die ienbekstützen, aus Furcht, den Husten und die Beklem»mung zu vermehren; er kann nicht schlafen, hatein anhaltendes Fieber und der Puls bleibt ofte aus.
Das Fieber vermehrt sich nicht nur alle Abende,sondern die kleinste Dose von Speisen, die geringsteBewegung, ein wenig Husten, eine leichte Ge-müthsbewegung, ein wenig Wärme in der Stube,eine etwas zu kräftige oder ein wenig zu gesalzeneSuppe, vermehren den Augenblick die Geschwin-digkeit des Pulses. Der Kranke ist unruhig, erhat in gewissen Augenblicken entsetzliche Beängsti-gungen , mit Schweiß auf der Brust und inson-derheit im Gesichte begleitet. Die Nacht über,schwitzt er. Sein Wasser ist röthlich, bisweilenschäumend, ein andermal glicht. Sein Gesichtwird aus einmal feurig. Fast alle haben gemei-niglich einen abscheulichen Geschmack im Munde,einige von altem Käse, andere von faulen Eyern,wieder andere von verdorbenem Fleische; sie wer-den merklich mager. Bey einigen ist der Durstdurch nichts zu löschen; der Mund und die Zungesind trocken, die Stimme ist schwach und heischer,die Augen eingefallen, oft zeigt sich im Gesichteetwas wildes. Sie haben einen Abscheu gegenalle Speisen, und wenn sie ja, ehe sie sie gesehenhaben, einige Nahrung verlangen, so stossen sieselbige wiederum weg, sobald man sie ihnen vorhält;die Kräfte verlieren sich.
Ausser