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Anleitung für den geringen Mann in Städten und auf dem Lande in Absicht auf seine Gesundheit
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der Brust.

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und er starb wirklich in derselbigen Nacht, nachunaussprechlichen Beängstigungen. Ich vermuthenicht ohne Grund, daß er gestorben, eben da dasGeschwür durchgegangen; nach seinem Tode floßviel Eiter aus dem Munde.

§. 68.

Man kann das, was in der Brust ist, wedersehen noch fühlen, daher erkennt man oft nicht dieiungengeschwüre. Folgende Zeichen lassen ver-muthen, daß sie sich ansetzen. Die zur Genesungnöthige Ausleerungen haben sich in den ersten vier-zehn Tagen nicht eingesunden. Nach Verlausdieser vierzehn Tage ist der Kranke weder gene-sen noch merklich erleichtert. Im Gegentheil bau-ret ein ziemlich starkes Fieber immerfort, der Pulsist beständig geschwind, gemeiniglich weich undschwach, doch bisweilen ziemlich hart, oft wellen-förmig; das Athemholen ist noch beschwerlich, vonZeit zu Zeit mit kleinen Schauern begleitet, gegenAbend kommen neue Anfalle des Fiebers, dieWangen sind roch, die iippen trocken, und derKranke hat Durst.

Die Vermehrung dieser Zufalle verkündigtden ganzen Ansatz des Eiters. Der Husten wirdalsdann anhaltender, und verdoppelt sich bey dergeringsten Bewegung, oder sobald der Kranke einigeNahrung zu sich genommen; er kann nicht andersals auf der tranken Seite liegen, oft kann er garnicht liegen, sondern er muß den ganzen Tag sitzen,F 4 bis-

t5.