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Anleitung für den geringen Mann in Städten und auf dem Lande in Absicht auf seine Gesundheit
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in hitzigen Krankheiten. 6y

äusserst geschwächt worden, und nur einer sehrgeringen Verdauung fähig ist. Wenn man ihmalso mehr giebt, als seine Kräfte leiden, so bleibendie genossenen Speisen in demselbigen unverdautliegen, und verderben. Daraus entstehen häufigeRücksalle des Fiebers, eine beständige Mattigkeit,Kopfschmerzen, Schläfrigkeit ohne doch schlafenzu koünen, Schmerzen und Hitze in den Armen undBeinen, Unruhe, verdricsliches Wesen, Erbrechen,Durchlauf, Verstopfungen, bisweilen Schleich-fieber und Eitergeschwüre.

§- 44-

Man kann allendiesenUebelnvorbauen, wennman fich mit sehr wenig Nahrung begnügt; undwenn man einen Genesenen stärken will, so mußman ihn bey einer leichten jebensordnung erhaltendNicht alles ernährt, was man niederschluckt, son-dern nur das, was man verdauet. Der Genesene,der wenig verschluckt, verdauet es und wird stärker.Derjenige, der viel verschluckt, verdauet nicht,und, weit entfernt genährt und gestärkt zu werden,muß er nach und nach vergehen. Die Genesenenhaben gewöhnlich viele iust zum Essen, zu einerZeit, da die Kräfte ihres Magens, welche durchdie Krankheit, iebensordnung und Arzeneyen ge-schwächt worden, noch nicht wiederum hergestelletsind. Uederlassen sie sich dieser Begierde, so über-steigt die Menge der Nahrungsmittel die Verdau-uugskraste, das Gleichgewicht wird gestört, und

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