des geringen Mmmes vermehre». 47
richte Furcht, der Kranke möge vor Schwachheitsterben, macht, 1>aß man ihm Speisen giebt, diefeine Krankheit vermehren, und ihn durchs Fiebertodten. Diese Furcht ist eine bloße Einbildung;nie hat die Schwachheit einen Menschen, der dasFieber hat, getödtet. . Sie können viele Wochenbey blossem Wasser leben, und am Ende dieserZeit sind sie starker, als wenn man ihnen Speisengegeben hätte. Weit entfernt, daß die Nahrungsie stärke, vermehrt sie nur die Krankheit, und ebendadurch wird der Kranke schwächer.
§. !8.
Sobald ein Fieber da ist, verdauet der Ma-gen nicht mehr; alles, was man zu sich nimmt,verdirbt und wird eine Quelle der Fäulniß, diedem Kranken keine Kräfte giebt, wohl aber dieStarke der Krankheit sehr vermehret. Also wirdalles, was man zu sich nimmt, ein wahres Gist,das die Kräfte zu Grunde richtet. Tausend Bey.-spiele bestätigen es. Man sieht diese arme Un-glücklichen, welche man zu den Speisen nöthiget,ihre Kräfte verlieren, und jenachdem sie selbigezu sich nehmen, in Bangigkeiten und Phantasienverfallen.
§. 19.
Man schadet ihnen, nicht nur durch die Men-ge der Nahrung, sondern auch durch ihre Beschaf-fenheit. Man giebt ihnen die kräftigsten Fleisch-brühen,
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