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Anleitung für den geringen Mann in Städten und auf dem Lande in Absicht auf seine Gesundheit
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des Volks.

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§. 8-

In einigen Dörfern läßt man nach weggebrach-temMiste die iachen aufeben dcrselbenStelle stehen.Die Folgen davon sind noch viel gefährlicher.Dies den ganzen heisten Sommer hindurch still«stehende und verfaulende Wasser dünstet viel leich-ter und viel starker aus, als die Misthaufen.Im Jahr 175Y kam ich bey Gelegenheit einesansteckenden faulen Fiebers, das eine große Ver-heerung anrichtete, nach Gros-Pully. Gleich beymeiner Durchfahrt durchs Dorf merkte ich schondas ansteckende Wesen dieser Mistlachen, und ichkonnte nicht zweifeln, daß sie nicht die vornehmsteUrsache von dieser und von einer andern Krankheitgewesen, die fünfIahre vorher daselbst gewüthethatte. Das Dorf hat übrigens eine gesunde iage.Es wäre zu wünschen, daß man dergleichen Znsäl^len durch Wegschaffung der Mistlachen vor-beugte. ")

§. Y.

Dieser Ursache kann noch die wenige Sorg-falt des iandmanns, seiner Wohnstube frische tust

C 2 Zu

*) Außer dem Dewegungsarunde der Erhaltung derGesundheit könnte auch ein andrer Nutzeden Land«mann antreiben, diese Mlstlachen von den Häusernweg, < und auf die Aecker zu schaffen. Sie sind diebeste Düngung, und würden also auf dem LandeVottheile bringen, anstatt daß sie b"«y den Hau?ftm Schalen anrichten. Uebcrs.